
Veranstaltungen
KIMM führt in Kooperation mit Universitäts- oder Reha-Kliniken pro Jahr 2 überregionale Tagungen durch, sofern nichts Hinderndes dazwischenkommt (z. B. Pandemien etc.).
Vorträge von renommierten Fachleuten zu Diagnose, zu Behandlungsmethoden, zum Umgang mit der Krankheit, zu rechtlichen Aspekten etc. und praktische Übungen sind Schwerpunkte dieser Tagungen.
Die Ergebnisse der Tagungen werden üblicherweise in unserer Zeitschrift „KIMM aktuell“ veröffentlicht.
Am 5. April 2025 fand die Frühjahrstagung in Zusammenarbeit mit den Mediclin Bosenberg Kliniken in St. Wendel statt. Es gab wieder spannende Vorträge, die einen Einblick darüber gaben, wie betroffenen Patienten in Reha-Kliniken geholfen werden kann, insbesondere natürlich mit Fokus auf das Angebot in St. Wendel. Dies betrifft sowohl das Thema Audiotherapie wie auch psychische Aspekte und sozialmedizinsche Leistungen. Die Teilnehmer lernten außerdem verschiedene Statistiken über MM kennen, und dass man mit Statistiken bei seltenen Erkrankungen vorsichtig umgehen muss. Und schließlich erhielten sie einen Einblick in die komplexe Technik, die hinter einem simpel klingenden Begriff wie CI (Cochlea Implantat) steckt.
Am 11. Oktober 2025 fand unsere Herbsttagung in Bad Grönenbach statt. Dieses war das 11. Bad Grönenbacher Morbus Menière Symposium. Neben zwei Vorträgen von Betroffenen gab es einen Vortrag über die Ziele einer Reha, insbesondere unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit, sowie einen Vortrag über neue Erkenntnisse zu Morbus Menière.
Im April 2026 trafen wir uns zu unserer Frühjahrstagung in Bad Arolsen. Die Tinnitus Klinik Dr. Hesse war dieses Mal unser Partner und Gastgeber. Die Vorträge fanden im BAC, dem Kultur-Theater von Bad Arolsen, statt, da die Klinik selbst nicht über hinreichend große Räume verfügt. Dies bot eine entspannte, vielleicht sogar gemütliche Atmosphäre, abseits von sonst üblichen Klinik-Umgebungen. Die neuesten Ergebnisse der Forschung zu Morbus Menière fasste Dr. Schaaf in seinem Vortrag zusammen. Dagmar Beyrau berichtete über die Psychotherapie bei Menière Patienten und Elke Ebinger erklärte, wieso das Licht bei Menière Betroffenen eine wichtige Rolle für das Gleichgewicht spielt. In den anschliessenden Workshops, die in den Räumen der Klinik stattfanden, hatte man unter anderem die Möglichkeit, den Einsatz eines Drehstuhls in der Diagnostik kennenzulernen, und wenn man Glück hatte, durfte man auch selbst einmal als Probant auf dem Drehstuhl „mitfahren“.
Detaillierte Berichte zu der Tagung finden Sie wie gewohnt in der nächsten KIMM aktuell, die dann natürlich auch hier wieder online im Mitgliederbereich zum Download bereitsteht.
10. Oktober 2026 in der Charite in Berlin statt.
